Lisa singt im Chor

Lisa singt gern im Schulchor. Der tritt sogar ab und zu auf, z. B. bei der Adventsfeier von St. Ursula, oder beim öffentlichen Weihen eines Weihnachtsbaums.

Beim Chorsingen hat Lisa ordentlich Lampenfieber, und vergißt vor Aufregung schon mal das Mitsingen. Was mich wundert, denn Soloauftritte schafft sie ohne diese Aufregung…

Schulklassen-Weihnachtsfeier

Die Klasse 1A von Frau H. feierte Weihnachten, und es war wunderschön. Eifrige Eltern hatten ein Buffet zusammengestellt, und Frau H. und einige Mütter hatten mit den Kindern Lieder und Gedichte einstudiert.

Auch Lisa hatte ein Gedicht auswendig gelernt, „Ein neugieriger Stern“ von Max Bolliger. Sie trug es sicher und mit klarer Stimme vor. Lisa ist oft ängstlich, aber Lampenfieber scheint sie nicht zu kennen…

Besonders schön war es auch, zu sehen, wie begeistert Lisa von ihren Mitschülern begrüßt wurde. Es war für uns ein sehr schöner Nachmittag.

Lisas Brief an die Urgroßmutter

Zu Weihnachten gab es von der Urgroßmutter Geschenke, eine Zugabe zum Skiurlaub im Januar. Also setzte sich Lisa ran, ihr zusammen mit Mami zum Dank einen Brief zu schreiben.

Lisas Brief an die Urgroßmutter

Also: Mami hat mit ihr zusammen die Buchstaben angesagt, denn wirklich schreiben kann sie definitiv noch nicht mehr als einzelne Worte. Aber den Stift geführt hat nur sie allein.

Frohes Fest wünscht Lisa

Lisa

Das ist vielleicht das schönste Weihnachtsgeschenk, das Lisa uns gemacht hat: An einem hübschen Strohstern, den sie im Kindergarten gebastelt hat, hängt ein Schildchen, auf das sie mit eigener Hand ihren Namen geschrieben hat.

Nun gibt sie sofort zu, daß Herr S. ihr beim Schreiben geholfen hat, und daß „die Schlange“ ihr noch gar nicht gut geraten ist, und vielleicht kommen jetzt auch sofort andere Viereinhalbjährige aus dem Zylinder gesprungen, die schon viel mehr schreiben können als nur ihren vierbuchstabigen Namen. Aber dies ist unsere Lisa, und die konnte das bisher noch nicht, und deshalb bin ich sehr, sehr stolz auf sie.

Pippi plündert den Weihnachtsbaum in Neuss

PippiVielleicht vorneweg eine Warnung, oder sogar zwei. Vielleicht auch nicht, sondern doch eher eine Empfehlung: Wer das Buch „Pippi plündert den Weihnachtsbaum“ von Astrid Lindgren gelesen und seinen vierjährigen Kindern vorgelesen hat, sollte sich darauf einstellen, im TAS in Neuss etwas ganz anderes als das Erwartete zu sehen. Nichts Schlechteres, aber etwas anderes. Und wer seine Kurzen auf den gemütlichen Kissen in der ersten Reihe abgesetzt hat und sich selbst irgendwo hinten, sollte damit rechnen, daß sie in den ersten Minuten des Spiels weinend angelaufen kommen – fast zu überzeugend spielt die Prüsseliese den Kinderschreck.

Nach diesen Warnungen gehen wir zur Empfehlung über: Die kleine Theatertruppe des Theaters am Schlachthof hat das Weihnachtsstück von Astrid Lindgren höchst gelungen für die Kleinbühne adaptiert, einzelne Szenen aus den restlichen Pippi-Werken mit eingeflochten (was man daran sieht, daß das Fräulein Prysselius sonst gar nicht vorkäme) und z. B. die bemerkenswerten Körperkräfte von Pippi mit pfiffigen und sehenswerten „special effects“ umgesetzt, dafür natürlich die Szenen mit vielen Kindern im Schnee streichen müssen. Nebenbei erfährt man auch noch unfreiwillig etwas über den Ursprung von „Donner-Karlssons“ Namen… Auch wenn Lisa sich zuerst fast gefürchtet hat, hat es beiden ansonsten sehr gut gefallen.

Weihnachtsbaum

Als ich Lisa fragte, ob wir zusammen einen Weihnachtsbaum kaufen wollen, leuchteten ihre Augen. „Und dann schmücken wir ihn!“ Sie hat ihre Lektion aus etlichen Büchern gelernt.

Mit dem Bollerwagen der KiTa ging es zum Förster, der auf dem Schützenplatz logiert. Ein knapp mannshoher Nordmann war schnell ausgewählt, auch Lisa stimmte zu. Auf dem Rückweg dann: Deichselbruch! Eine Konstruktion, auf die McGyver stolz gewesen wäre, ermöglichte die Weiterfahrt. Die war trotzdem spannend, denn Lisa mußte selbst laufen, im Wagen war ja die Tanne. Gern entschied sie gerade auf dem Abgang der Unterführung, daß sie jetzt wieder zurück laufen wolle, und Papi durfte dann sehen, wie er hinterherkam…

Wir haben den Nikolaus gesehen – und uns schrecklich gefürchtet…

Denkt euch, wir haben den Nikolaus gesehen! Ein dicker Mann mit Bart drang plötzlich in unsere Spielgruppe ein und bedrohte uns mit einem Sack – es war furchtbar. Jedenfalls anscheinend für Lisa. So sehr der Nikolaus sich auch mühte, nur die freundlichen Seiten seines Auftrags durchscheinen zu lassen, es half nichts, Lisa klammerte sich ganz fest an Mami, wollte nicht wissen, was in dem Stiefel war, den man ihr gab und genoß die Veranstaltung insgesamt nicht sehr…

Da war der Papi aber froh, als sie ihn mittags fröhlich begrüßte – zumindest war der Nikolaus nicht erkannt worden…

Weihnachten

Das ist vielleicht was Tolles! Ich muß unbedingt später mehr dazu erzählen, was ich in dieser Woche alles erlebt habe. Erst mal nur: Es sind neue Fotos da (die anderen wissen schon, wo), und so ein spitzer Baum ist ganz nett, aber erst mal das Geschenkpapier! Mannomann! Wow!

Heinrich, der Wagen bricht!

Oh Mann, das mußte wenige Tage vor Weihnachten doch wirklich nicht sein: Mit meiner Kutsche, dem Bugaboo Frog, sind Mami und Papi eigentlich immer toll zufrieden, und ich liege auch sehr gern da drin. Und jetzt das: Morgens in der Straßenbahn macht es „knack!“ und der Bremszug reißt. Das allein ist ja schon dumm genug, ohne Feststellbremse ist man nicht gern unterwegs (he, wenn ich das Ding lenken könnte, dann sähe ich das anders…), aber es steigerte sich noch: Als wir zum Baby Walz fuhren und fragten, was man denn da tun könne, sagte uns die liebe Frau, da müsse man den Wagen nach Holland einschicken. (Eine tolle Technik – ein Bremsbowdenzug, der an beiden Enden Kugeln aufgequetscht hat, so daß man auch sicher nicht einen aus der Fahrradwerkstatt nehmen kann.) Einschicken! Wegen eines gerissenen Bremsseils! Ist das noch steigerbar? – Leider ja: Im Werk in Holland sind Weihnachtsferien bis zum 7. Januar…

Da sitzen Mami und Papi jetzt also, wollen über Weihnachten nach Hamburg fahren, und haben keine Bremse. Und die liebe Frau sagt, wir kriegen vielleicht einen Ersatzwagen, aber das ist dann eben ein anderes Modell, wer weiß, ob ich das bequem finde?

Dann haben wir aber doch noch eine andere Lösung ausgehandelt, die die liebe Frau am Montag ausprobieren will: Sie will mit der Verkäuferin vom Werk sprechen, ob die ein Ersatzfahrgestell schicken kann, das wir leihen könnten. Dann hätten wir alles so, wie es uns vertraut ist…