Rosenmontags-Radeln

Der Karnevalsumzug am Montag in Ratingen war wunderschön, bei tollem Wetter, und am Nachmittag war noch Zeit für eine kleine Fahrradübung. Und schau an, auch Lisa hat jetzt das Anfahren geschafft. Geradeausfahren kann sie schon, jetzt bleibt Bremsen (und zwar bei beiden dringendst…).

Die gute Nachricht… und die schlechte…

Die gute und die schlechte Nachricht sind dieselbe: Lisa liest. So wurde sie kürzlich in der Klasse in die Gruppe der lesestarken Kinder aufgenommen, die schon mal eine Stunde in die Bibliothek gehen können und ein Antolin-Kennwort haben. Liest alles und überall.

– Und liest auch abends, wenn sie schlafen sollte. Und hat heute in der Straßenbahn in der BILD-Zeitung des Fahrgasts gegenüber etwas über Tierversuche gelesen, mich danach gefragt, und sich mit meiner Erklärung dann sehr gequält (half nicht, daß der Artikel auch mit einem drastischen Foto illustriert war). Fast geweint und mich gefragt, wieso Gott so böse Dinge zuläßt. Puh, es wird nicht leichter.

Vorlesung

Lesen ist schon was Spannendes. Waren es anfangs Großbuchstaben und Lisa war stolz, die Kleinbuchstaben dazuzulernen, so daß sie Worte auf Packungen lesen konnte, sind es seit Anfang Januar ganze Sätze – unser „Frag doch mal die Maus“-Kalender hat kurioses Kinderwissen für jeden Tag, und Lisa liest begeistert beim Frühstück die Frage vor. Gestern nun brachte Mami von der Geschäftsreise einen Leseraben mit, und da kann Lisa schon ganz allein ganze Geschichten lesen (es sind nur wenige Zeilen auf einer Seite). Hurra!

Als ich Lisa selbst diesen Zeitablauf beim Abendessen erzählte und fragte, „ist es nicht toll, so viel neues zu lernen?“ leuchteten ihre Augen…

Skischulrennerin

Zwar hat es bei Lisa nur für den vierten Rang ihrer Gruppe gereicht, sie wurde beim Abschlußrennen der Skischule von ihrem kleineren Bruder geschlagen. Auch die „Blue Queens“ wird sie in der nächsten Saison noch einmal wiederholen. Aber Lisa, die manches eben etwas bedächtig macht, entwickelt sich definitiv auch zu einer guten Skiläuferin. Und sie findet Spaß daran!

Schulklassen-Weihnachtsfeier

Die Klasse 1A von Frau H. feierte Weihnachten, und es war wunderschön. Eifrige Eltern hatten ein Buffet zusammengestellt, und Frau H. und einige Mütter hatten mit den Kindern Lieder und Gedichte einstudiert.

Auch Lisa hatte ein Gedicht auswendig gelernt, „Ein neugieriger Stern“ von Max Bolliger. Sie trug es sicher und mit klarer Stimme vor. Lisa ist oft ängstlich, aber Lampenfieber scheint sie nicht zu kennen…

Besonders schön war es auch, zu sehen, wie begeistert Lisa von ihren Mitschülern begrüßt wurde. Es war für uns ein sehr schöner Nachmittag.

Mathe-Hausaufgaben

Freudestrahlender Ausruf: „Heute haben wir in Mathe auf, im Schnee zu tollen!“ Na gut, haben wir gemacht…

Frau Sch. ist offenbar eine patente Lehrerin. Lisa schob dann noch nach: „wir sollten dabei auch zählen, wie oft wir was gemacht haben, rodeln, Schneeengel machen und so.“ Na gut, das haben wir denn auch gerade noch gemacht.

Kindermund / Chicken Nuggets

„Mami, heute gab es Chicken Nuggets. Die waren tatsächlich von Mc Donald’s geliefert!“

„Das können wir nicht recht glauben. Meinst du wirklich?“

„Na, ein Junge sagte, er mag sie nicht. Und da hat ihm die Erzieherin gesagt, daß sie von Mc Donald’s geliefert wurden.“

„Da glauben wir eher, daß sie ihm das nur gesagt hat, damit er sie ißt. Meinst du nicht auch?“

„Ja, das kann sein. Aber Mami, ich glaube, daß sie wirklich von Mc Donald’s geliefert wurden. Weil die echten Chicken Nuggets von Mc Donald’s nämlich gar nicht so gut schmecken. Und diese schmeckten nämlich auch gar nicht so gut.“

Last Chance to see

Das war ein wunderschönes Buch von Douglas Adams: In „Last Chance to see“ („Die letzten ihrer Art„) machte der Science-Fiction-Autor sich auf, vom Aussterben bedrohte Tierarten persönlich abzuklappern.

Lisa macht das auch. Sie war letzte Woche mit Nonna und Nonno im Sea-Life, und hatte dort die letzte Chance genutzt, das „Tentakel-Orakel“ Paul zu besuchen. Jetzt ist er Calamares – ein Schicksal, mit dem er während der WM mehr als einmal bedroht wurde…

GEBERIT

Es gibt so viel zu berichten aus der Schule, und es ist noch längst nicht alles klar und in Ordnung für die kleine Erstklässlerin. Da soll nicht in Vergessenheit geraten, daß es auch Gutes zu erzählen gibt.

Begreifen tut Lisa die Dinge nämlich wirklich schnell. Sie ist recht gut im Rechnen (also Addieren), und es geht jetzt auch mit dem Lesen los. Immer öfter sieht sie irgendwo ein Wort und liest es sich selbst vor – so schallte es eben auch kürzlich aus dem Keramikstübchen:

„Ge-be-rit!“ Das war alles in Großbuchstaben geschrieben, die kann sie schon gut. Leider sind so viele Sachen mit Kleinbuchstaben geschrieben, und die machen noch Mühe. Und wenn sie sich etwas wie eine komplizierte Schnörkelschrift aus einer Barbie-Broschüre raussucht, ist das auch nicht eben für Erfolgserlebnisse gut.

Jetzt sind Herbstferien, und in der ersten Woche ist sie im Ferienprogramm der OGS, und das macht ihr Spaß. Heute waren sie im Kino und haben „Ich – einfach unverbesserlich“ gesehen. Danach hat sie freiwillig noch etwas in ihrem Schmetterlingsheft geübt.

Schulkind nimmt den Pedibus

Zusammen mit den Nachbarskindern Sophie und Katja sowie deren älterem Bruder Konrad sind wir ein „Pedibus“ oder ein neudeutscher „Walking Bus“, also eine Laufgemeinschaft. Begleitet von einem wechselnden Elternteil läuft der Trupp die anderthalb Kilometer zur Schule.

Das ist ein Projekt, das sogar von der Stadt gefördert und mit einem Aktionstag am 22. September begangen wird (unsere Zeitung berichtet). Ziel ist es, das „Mamataxi“ nicht als scheinbar einzige Alternative dastehen zu lassen. Wichtig dafür ist natürlich gute Verkehrserziehung und deutlich sichtbare Kleidung (alle Kinder erhielten leuchtende Käppis) und Tonis (also solche, die die DIN 58124 erfüllen). Und spätestens wenn der Morgen dunkler und das Wetter schlechter wird, braucht es sicher auch eine Portion Durchhaltewillen. Für ganz bittere Tage steht die 712 bereit…

Schulkind läuft langsam rund

Nach einem schönen ersten Schultag war für Lisa die erste Woche in der Schule nicht so schön. Da gleich am 2. Tag Mami für eine Geschäftsreise in die Schweiz mußte, hatte Lisa massives Herzeleid, das sie immer wieder davon abhielt, die Schule, und vor allem ihren Nachmittagspart, die OGS, zu genießen. Mehrmals mußte ich sie mittags abholen, mehrmals mußte sie auch noch bei den Hausaufgaben weinen, wenn ihr die Erinnerung zurückkam.

Diese Woche nun läßt sich sehr viel vielversprechender an: Gestern hat Lisa den ganzen Tag in der OGS verbracht, und auch freudig erzählt, daß es auch da schön sei. Auch die Frau Sch., bei der sie Mathe hat und mit der sie in der ersten Woche wohl einmal aneinandergerasselt war, sei in Wahrheit schon viel lieber. Und jetzt genießt sie es auch, uns abends die Lieder vorzusingen, die sie in der Schule gelernt hat. Hausaufgaben hat sie allerdings scheinbar manchmal recht viele auf, es ist aber auch noch nicht ganz klar,  ob da nicht noch Mißverständnisse auftreten, die der erste Elternabend hoffentlich klären wird.

Schulkind

Tja, ist es denn die Möglichkeit? Aller Überraschung zum Trotz – es war doch erst gestern, daß wir ein Baby hatten, ein Kindergartenkind, ein… – ist es nach 6 Jahren so weit, daß, so lautet ein Beschluß, der Mensch was lernen muß. Und so saß Lisa nun heute morgen ganz schüchtern mit einer Meerjungfrauen-Schultüte im Arm bei Pfr. Geibel im Einschulungsgottesdienst, kurz darauf in der völlig überrannten, kleinen Aula der Carl-Sonnenschein-Schule, wo die Zweitklässler ihr ein Lied sangen, dann wurde sie zu Frau H. auf die Bühne gerufen, bekam eine Sonnenblume in die Hand gedrückt – es ging irgendwie alles unglaublich schnell, dann marschierte die Klasse 1a auch schon ab.

Nach der Schule saßen wir alle zusammen noch beim Chinesen. Jetzt gerade macht Lisa Hausaufgaben. Es scheint einfach, Schultüten nach einem System auszumalen, da Lisa aber gründlich malt, hat sie sicher gleich am ersten Tag eine gute  Stunde zu tun. Boh!

Beinahe-Seepferdchen

Daß Lisa in ihrem Schwimmkurs zu Hause partout nicht recht Fortschritte machen sollte, nahm uns schon länger wunder. Hier nun auf dem Hof haben wir einen gut geheizten Pool und baden jeden Tag entweder dort oder in der Ostsee. Und hier macht sie jetzt riesige Fortschritte.

Für die dritte Ferienwoche haben wir sie noch zu einem Schwimmkurs angemeldet. So sind wir ziemlich sicher, daß sie mit dem „Seepferdchen“-Abzeichen nach Hause gehen wird.

Wackelzahn

Was für ein schöner Samstagnachmittag! Bei perfektem Wetter wurde zunächst die von Omi und Opa geschenkte Wasserrutsche ausprobiert. Könnte kaum schöner sein, so eine Wasserrutsche auf dem hauseigenen Hang. Dann wurde mit Nachbars und Pfarrers gegrillt – und zur Krönung, jedenfalls aus Lisas Sicht, entdeckte sie dann auch noch einen Wackelzahn. Fast alle anderen Kinder aus der Schulanfängergruppe haben schon einen, oder prominente Zahnlücken. Wen kümmert es da, daß  Eltern und Zahnärzte es gut fanden, daß ihre Zähne länger fest blieben, weil das ein Zeichen von Zahngesundheit ist, wenn man keinen Wackelzahn vorweisen kann wie die anderen!

Kindergeburtstag

Lisas Geburtstag wurde zünftig gefeiert – als Drachengeburtstag. Der große Drache, den sie sich am 9. im Kindergarten gewünscht hatte, hatte ihr mit den vielen grünen sauren Drops aber gar nicht so gut geschmeckt, deshalb gab es heute Drachenmuffins.

Die schmeckten immerhin den meisten…

Es waren diesmal 15 Kinder…