Schulkind nimmt den Pedibus

Zusammen mit den Nachbarskindern Sophie und Katja sowie deren älterem Bruder Konrad sind wir ein „Pedibus“ oder ein neudeutscher „Walking Bus“, also eine Laufgemeinschaft. Begleitet von einem wechselnden Elternteil läuft der Trupp die anderthalb Kilometer zur Schule.

Das ist ein Projekt, das sogar von der Stadt gefördert und mit einem Aktionstag am 22. September begangen wird (unsere Zeitung berichtet). Ziel ist es, das „Mamataxi“ nicht als scheinbar einzige Alternative dastehen zu lassen. Wichtig dafür ist natürlich gute Verkehrserziehung und deutlich sichtbare Kleidung (alle Kinder erhielten leuchtende Käppis) und Tonis (also solche, die die DIN 58124 erfüllen). Und spätestens wenn der Morgen dunkler und das Wetter schlechter wird, braucht es sicher auch eine Portion Durchhaltewillen. Für ganz bittere Tage steht die 712 bereit…

2 Gedanken zu “Schulkind nimmt den Pedibus

  1. Heute morgen dann wurden die Pedibusse usw. gezählt, das ist Teil des Projekts, es gibt ja auch was zu gewinnen. Roller und Fahrrad zählten auch. „Vier Kinder zu Fuß!“ – stolz durften die Kinder sich einen Stempel aufdrücken lassen. Das Gedränge am Schultor ließe sich sicher noch optimieren, aber es sind ja nur 2 Zähltage.

  2. Wir haben übrigens nicht gewonnen. 2 (2wei!) unbelehrbare Eltern sind auch am Stichtag mit dem Auto gekommen. Das Wort „Klassenkloppe“ liegt mir ziemlich auf der Zunge.

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