Sonnenschein, Carl

Ein Brief ist gekommen! Und an diesem Samstag sitzen sie überall in Düsseldorfer Wohnküchen, die Mamis und Papis, und lesen ihn ihren Kindern vor, denn an die ist er gerichtet:

Liebe Lisa, ich begrüße dich herzlich als Schülerin der Carl-Sonnenschein-Schule

Und alle hatten sich lang auf diesen Brief gefreut, und zumindest wir sind erleichtert, daß es geklappt hat und Lisa an dieser doch sehr begehrten – und doch immerhin katholischen – Schule angenommen wurde. Wir wußten seit vorgestern durch die Buschtrommel, daß es wohl so sei, und unsere Nachbarin Sophie und noch ein drittes Mädchen aus der Straße alle auch in eine Klasse kommen sollten, aber erst der Brief macht es „amtlich“. Juhu!

(Übrigens, Carl Sonnenschein war ein katholischer Priester und Wohltäter der Armen des frühen 20. Jahrhunderts; er hat seinen Namen nicht wirklich einer so großen Schule gegeben, daß sie von überall Kinder mit Schulbussen abholt – das tut das Schulbusunternehmen Sonnenschein…)

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